beste Dashcam Test
Beste Dashcam: Worauf müssen Sie achten ?

Im Allgemeinen verfügen die besten Dashcams über eine ähnliche Technologie und werden größtenteils irgendwo entlang der Windschutzscheibe oder der Frontscheibe eines Autos montiert. Wo immer Sie Ihre Dash Cam platzieren, darf Ihre Sicht auf die Straße natürlich nicht blockieren.

Dashcams nehmen kleinere Ausschnitte aus Filmmaterial auf, normalerweise in Schritten von ein bis zwei Minuten. Die Kameras nehmen fortlaufend über den ältesten Clip auf, damit die Speicherkarte nicht voll wird.

Während bei älteren Modellen normalerweise der Benutzer den entsprechenden Clip im Falle eines Unfalls manuell speichern oder kennzeichnen musste, hat die neue G-Sensor-basierte Störungserkennungstechnologie die Aufgabe übernommen und übernimmt dies nun automatisch.

Worauf Sie bei der Auswahl einer Dash-Cam achten sollten

Frontkameras sind auch als Dash-Cams, Dashcams, Autokameras, Auto-DVRs oder sogar Unfallschreiber bekannt (obwohl sie viel mehr aufnehmen als nur Unfälle – siehe unten). Sie werden immer beliebter und es gibt eine Vielzahl von Geräten auf dem Markt, die meisten von kleinen oder wenig bekannten Herstellern.

Wenn Sie nicht mit allen technischen Begriffen vertraut sind, kann es schwieriger erscheinen, zu entscheiden, welche Dashcam für Sie am besten geeignet ist. In den folgenden Abschnitten wird erläutert, auf welche Funktionen Sie bei Ihrer Auswahl achten sollten.

Einzel- oder Zweikanal Dashcam?

Die erste Entscheidung, die Sie treffen müssen, ist, ob Sie eine Einkanal-Dashcam, die nur durch Ihre Windschutzscheibe vorwärts aufzeichnet, oder ein Zweikanalsystem wünschen . Die Rückfahrkamera kann entweder in das Innere des Autos blicken oder durch das Heckfenster blicken und die Straße hinter Ihrem Auto aufzeichnen. Aufgrund der Komplexität der gleichzeitigen Verarbeitung von zwei Videoströmen kosten die besten Dualdash-Cams oft mehr als doppelt so viel wie vergleichbare Einzel Cams. Die High-End-Geräte mit den neuesten Schnickschnack werden derzeit mit ca.600€ die teuersten sein.

Ja, einige preiswerte Dashcams kosten weniger als 150€, aber wir haben noch keine in dieser Preisklasse gefunden, die unsere Qualitätsanforderungen erfüllt. Die billigste Front- und Heckkamera, die zuverlässig ist und akzeptables Videomaterial aufzeichnet kostet 200€.

Video Auflösung der Dashcam

Im Laufe der Jahre nehmen die Videoauflösungen von Dashcams stetig zu. Eine höhere Auflösung ist jedoch nicht immer besser. Im Jahr 2018 beträgt die Auflösung von Dash Cam 1080p (1920 × 1080 Pixel, auch als Full HD bezeichnet ).

Heute sollten Sie eigentlich keine Dashcam kaufen, die mit einer Auflösung von weniger als 1080p aufzeichnet. Sogar Zweikanal-Dash-Cams nehmen jetzt in der Regel 1080p-Aufnahmen auf (in der Vergangenheit hatten sie oft nur 720Pixel für den hinteren Video-Feed, aber seit 2018 gehört dies der Vergangenheit an).

beste Dashcam Test
Dashcams mit Daueraufnahme

Ein absolutes muss in einer Dashcam, um sicherzustellen, dass Ihre Kamera nicht einfach die Aufnahme stoppt, wenn sie nicht mehr genügend Speicherplatz hat. Loop-Aufnahme bedeutet, dass die Kamera, sobald der Speicher voll ist, automatisch die ältesten Dateien auf der Speicherkarte überschreibt, sodass sie unbegrenzt aufzeichnen kann. Natürlich haben Sie die Möglichkeit, die Teile des Materials zu markieren, die Sie behalten möchten. Wenn Ihre Kamera über einen G-Sensor verfügt (siehe unten), werden Dateien automatisch für die Aufbewahrung markiert, sobald ein Aufprall erkannt wird. Alle auf dieser Website besprochenen Kameras verfügen über eine Schleifenaufnahme. In der Tat kann man sagen, dass eine Kamera, die keine Loop-Aufnahme hat, keine Dashcam ist.

Vorteile einer Dashcam

Die meisten Leute kaufen aus Sicherheitsgründen eine Dash-Kamera. Das ist richtig, denn wenn Sie bei einem Unfall oder einem Schlaganfall eine Dashcam laufen lassen, haben Sie einen unschätzbaren Vorteil, wenn Sie Ihren Fall vor Gericht beweisen müssen. Denken Sie an Ihre nächste Wochenend- oder Urlaubsreise, an die landschaftlich reizvolle Route entlang des Sees oder über den Gebirgspass, an seltene Wildtiere entlang der Straße oder an den Prominenten, der direkt vor Ihnen die Straße überquert… Die Möglichkeiten sind endlos! Mit einer Dashcam können Sie Erinnerungen an diese magischen Momente behalten, zu einem Urlaubsvideo bearbeiten und mit Ihren Freunden und Familie teilen.

Die Hauptgründe, warum Sie eine Dashcam in Ihrem Auto haben sollten:

  • Beweisen Sie Ihren Fall im unglücklichen Fall eines Unfalls
  • Aggressive Fahrer / Wut melden
  • Schutz für Ihr abgestelltes Fahrzeug
  • Schutz vor Versicherungsbetrug
  • Notieren Sie Ihre Route und Ihre Fahrgeschwindigkeit
  • Überwachen Sie Ihre Mitarbeiter und Ihre Fahrzeugflotte
  • Rekord Urlaubs- und Wochenendreisen
  • Landschaftliche Routen einfangen
  • Teilen Sie lustige oder unwahrscheinliche Ereignisse mit Ihrer Familie, Freunden oder der ganzen Welt – wer weiß, vielleicht werden Sie der nächste YouTube-Superstar?

Dashcam – Kauf Ratgeber

Seitdem der BGH die Aufnahmen von Dashcams als Beweismittel zugelassen hat, erfreuen sich die kleinen Kameras über immer größer werdende Beliebtheit. Die kleinen aber äußerst praktischen Unfallkameras lassen sich sehr schnell und einfach installieren und erfüllen in den meisten Fällen einen wichtigen Zweck.
Vom Aussehen erinnern sie ein wenig an ein mobiles Navi. Auf der Windschutzscheibe oder am Armaturenbrett befestigt, zeichnen sie jede Verkehrssituation auf. Vor allem in Russland sind sie bei den Autofahrern sehr verbreitet und sehr beliebt. Die Videos von spektakulären Unfällen haben die kleinen Autokameras in den letzten Jahren auch in Europa bekannt gemacht. Der Trend zeigt hier eindeutig, dass die Nachfrage immer weiter steigt. Das Urteil VI ZR 233/17 macht den Weg für Videos von Dashcams als Beweis unter bestimmten Voraussetzungen frei.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Das Auto ist und wird dem Deutschen immer sein liebster Freund bleiben. Das bestätigen die Statistiken zum Umsatz der Automobilindustrie. Im Jahr 2017 wurde sogar ein Rekord-Hoch erreicht.
Die Meisten fahren sehr oft und gerne Auto. Das Navi hat sich bereits seit einigen Jahren in das Autofahrerleben fest integriert. Doch der Trend der Dashcams steht gerade erst in der Blüte. In großem Dashcam-Vergleich im Jahre 2019 wurden die zurzeit beliebtesten Modelle genau überprüft. Doch bevor man sich für ein Produkt entscheidet, sollte man einige Fragen beantworten. Darf man die Fahrt einfach aufnehmen? Sind die Beweise vor Gericht eigentlich relevant und zulässig? 

Die rechtliche Lage zu Dashcams

Bis Anfang 2018 herrschte absolute Unklarheit, doch dann wurde die rechtliche Situation geklärt. Im Mai 2018 entschied der Bundesgerichtshof, dass die Videoaufnahmen von kleinen Kameras in PKWs grundlegend zulässig sind. Die Bedenken des Datenschutzes sind im Zweifelsfall nachrangig. Generell verstoßen die Videoaufnahmen eigentlich gegen das Datenschutzrecht. Allerdings müsse man im Falle eines Unfalls ohnehin private Angaben machen. Auslöser der Entscheidung war ein Revisionsverfahren eines Fahrer, welcher anhand der Aufnahmen der installierten Kamera seine Unschuld beweisen wollte, was allerdings in zwei Instanzen abgelehnt wurde.
Das beteiligte Landgericht verwies hierbei auf das Beweisverwertungsverbot, da in diesem Fall die Bestimmungen des Datenschutzes nicht eingehalten werden. Die Begründung war hierbei, dass die verwendete Kamera den öffentlichen Raum ohne konkreten Anlass filmte. Das stellt eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts dar, im Mai 2018 erklärte der Bundesgerichtshof diese Begründung allerdings für ungültig. 

Die Funktionsweise und die Installation

Die Dashcams werden durch einen Saugnapf, Kleber oder Stativ, an der Windschutzscheibe oder an der Heckscheibe installiert. Oft wird vom Hersteller ein Kugelkopf-Gelenk mitgeliefert, somit fällt es einen leicht, den Winkel entsprechend anzupassen.
Eine Dashcam wird über einen Akku oder über eine Batterie betrieben, teilweise wird die Kamera über ein USB-Kabel betrieben. Über einen Adapter kann man es auch über den Zigarettenanzünder betreiben. Gespeichert werden die Aufnahmen auf einer SD-Karte, die man in einigen Fällen zusätzlich erwerben muss. Dabei kann man auf einer 64 GB Speicherplatz man rund 15 Stunden Material speichern. Sobald die Karte voll ist, überschreibt die Kamera die älteren Daten, dementsprechend ist ein Wechsel der Karte überflüssig. Die Aufzeichnungen können im Schadensfall durch einen USB-Kabel auf den Rechner übertragen werden.

Worauf sollte man beim Dashcam kaufen achten

Generell erfüllt schon eine sehr günstige Dashcam seinen Zweck, allerdings muss man bei manchen Modellen auf einige Extras verzichten. Darüber hinaus sollte man sich informieren, bevor man eine Dashcam kauft. Ein Dashcam Test kann ebenfalls sehr hilfreich sein, um sein perfektes Produkt zu finden.

Die Bildauflösung

Das Prinzip ist sehr einfach. Umso höher die Auflösung und je größer der Bildsensor ist, desto besser ist auch die Qualität des Bildmaterials. Ein Dashcam Vergleich zeigt, dass die meisten Modelle mindestens auf eine Auflösung von 1.920 x 1.080 setzen, das ist ein Niveau einer modernen Spiegelreflexkamera. Aus qualitativer Sicht muss man also nicht mit großen Einschnitten rechnen. Für etwas mehr Geld erhält man eine deutlich höhere Auflösung, bei Ultra HD bzw. bei einer 4K Dashcam ist allerdings das Maximum erreicht. Full HD Dashcams bieten eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Die Quad HD Dashcam bietet 2.560 x 1.440 Pixel und eine 4K Dashcam bieten 3.840 x 2.160 Pixel.

Das Display

Bei der Frage des richtigen Displays scheiden sich die Geister. Während einfache Digitalkameras ohne integriertes Display auskommen, geht der Trend bei den Autokameras in die entgegensetzte Richtung. Der Grund ist denkbar einfach. Der Blick auf das Display könnte während der Fahr ablenken und zunehmend stellt sich die Frage: Wofür braucht es Autokameras. Wenn die Daten im Falle eines Unfalls relevant werden, kann man die Aufzeichnungen immer noch im Nachhinein auf einem Computer-Bildschirm ansehen.
Wenn man dennoch eine Dashcam kaufen möchte, die mit einem Bildschirm ausgestattet ist, sollte man darauf achten, dass sie sich mit einem einfachen Knopfdruck abschalten lässt.

Die Zusatzausstattung

Die beste Dashcam nützt nichts, wenn die Zusatztechnik nicht stimmt. Die meisten Dashcams sind mit einem GPS ausgestattet. Diese Funktion ist besonders wichtig, um die Geschwindigkeit festzustellen. So kann man auch nachweisen, dass man das Geschwindigkeitslimit nicht überschritten hat.
Eine Dashcam mit G-Sensor ist ebenfalls ein nützliches Utensil. Dabei handelt es sich um einen integrierten Beschleunigungssensor, der die Aufgabe hat, die Aufnahme der Kamera zu stoppen, sodass der wichtige Teil der Videoaufnahme nicht überschrieben wird.
Die Kamera erkennt einen Zwischenfall bzw. Unfall an der plötzlich geänderten Geschwindigkeit, also zum Beispiel durch eine ruckartige Bremsung. SD-Karten mit zunehmend großen Speicher lassen diese Funktion zwar etwas unnötig erscheinen, schaden kann es dennoch nicht.
Eine Profidashcam ist mit einem sogenannten „Parkmodus“ ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine Technik, die durch Erschütterungssensoren mögliche Bewegungen am Auto aufzeichnet. Diese Funktion arbeitet auch, wenn man das Auto verlassen hat. Die Kamera bleibt aktiv und zeichnet auf, sobald es Erschütterungen wahrnimmt, welche sich im Nachhinein als Auffahrunfall oder Diebstahlversuch herausstellen könnten. 

Gefahr vor Betrügern

Immer öfter tauchen Videos von Dashcams auf, die einen Täuschungsversuch von Betrügern aufdecken. In diesen Videos werfen sich Passanten bei niedrigen Geschwindigkeiten vor ein Auto. Das Ziel der Betrüger ist es, von den Fahrern Schmerzensgeld einzuhandeln bzw. so lange auf den verunsicherten Fahrer einzureden, bis dieser im Geld bezahlt, damit er keine Anzeige aufnimmt. In den meisten Fällen kommt es in der Nacht zu diesen Betrugsfällen. Die Intention dahinter ist es, so wenig Zeugen wie möglich, bei der Tat zu haben. Wenn man ganz alleine ist, kein Augenzeuge in der Nähe ist und auch keine Dashcam installiert ist, steht Aussage gegen Aussagen. In solchen Fällen gibt die Polizei meistens den Betrügern Recht.
Wenn allerdings eine Dashcam vorhanden ist, wird das ganze Geschehen aufgenommen. Wenn man nun beschuldigt wird, dass man jemanden angefahren hat, zeigt man der Polizei die Aufnahmen und man ist aus dem Schneider. Eine Dashcam erspart einem so viel Ärger und man spart sich nebenbei vielen unnötigen Stress und dem Betrüger wird das Handwerk gelegt. 
Diese Betrugsversuche häufen sich leider immer mehr. Das Anerkennen der Aufnahmen der Polizei ist in den meisten Fällen kein Problem.

Fragen und Antworten rund um das Thema

An dieser Stelle werden weitere Fragen zum Thema beantwortet, damit man auch mit Sicherheit die beste Dashcam für seine Zwecke kauft.

Welche Marken und Hersteller gibt es auf dem Markt

Zu den beliebtesten und bekanntesten Hersteller zählen folgende Namen:

  • Ampire
  • Aipztek
  • Mui
  • iTracker
  • Media-Tech
  • BlackSys
  • Rollei
  • TrueCam
  • Hewlet Packard (HP)
  • NavGear
  • Garmin
  • Blaupunkt

Gibt es einen Dashcam Test

Obwohl sich die Stiftung Warentest mit dem Thema Kamera und dem dazugehörigen Equipment auseinandersetzt, gibt es bislang keinen expliziten Dashcam Test. 

Lohnt die Investition einer Dashcam-App

Im Grunde genommen ist es auch möglich, das Smartphone mithilfe einer speziellen App als Autokamera zu verwenden. Entsprechende Apps gibt es bereits sowohl für Android aber auch für iOS. 
Allerdings handelt es sich bei den meisten Dashcam-Apps nicht um eine ernst zu nehmende Alternative. Diese Apps können es keineswegs mit echten Dashcams aufnehmen. Im Folgenden werden die Vorteile sowie die Nachteile einer Dashcam-App aufgelistet:
Die Vorteile

  • Kostenlos, bzw. günstig zu erwerben

Die Nachteile

  • Teilweise umständliche Handhabung
  • Mangelhafte Qualität von Smartphone-Kameras (insbesondere während der Nacht)
  • Zu geringe Brennweite bei Smartphone-Kameras (kein echter Weitwinkel)

Wie sieht die Rechtslage zu Dashcams in anderen Europäischen Mitgliedsstaaten aus?

Um einen Einblick über die momentane Rechtslange zu geben, sind nachfolgend einige der reisetechnisch relevanten EU/Schengen-Staaten aufgelistet.
Grundlegend erlaubt

  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
  • Irland
  • Norwegen
  • Schweden
  • Finnland
  • Estland
  • Frankreich
  • Spanien
  • Italien

Neutral, rechtliche Grauzone

  • Belgien
  • Luxembourg
  • Österreich
  • Schweiz
  • Portugal

Warum gibt es im Internet so viele Dashcam-Videos trotz der schwierigen Rechtslage?

Das liegt vor allem daran, da in Staaten wie der Russischen Föderation die rechtliche Lage nicht einwandfrei geklärt ist bzw. eine grundlegende völlig andere Kultur gepflegt wird. Neben zahlreichen ernsthaften Unfall-Dokumentationen findet man auf Plattformen wie YouTube auch sehr amüsante Darstellungen von Verkehrs-Ereignisse.


Weiterführende Links & Informationen