Stromanbieter Vergleich 2019

Den Stromanbieter wechseln und bis zu 350€ sparen

Wenn Sie in den letzten Jahren noch nie einen Stromanbieter gewechselt haben, können Sie fast sicher Geld sparen, wenn Sie zu einem anderen Anbieter wechseln.

Welcher Stromanbieter ist der günstigste? Wir bietet Verbrauchern eine transparente und unparteiische Möglichkeit, die Stromtarife zu vergleichen und den besten Stromanbieter für Ihre Bedürfnisse zu finden. Wir zeigen alle Tarife, die uns die Energieversorger zur Verfügung stellen.

Warum sollte man einen Stromvergleich machen?

Viele bleiben über Jahre hinweg bei ihrem Stromanbieter. Aus Gewohnheit, Faulheit und aus Unglauben darüber, dass sich mit einem Anbieterwechsel viel Geld sparen lässt. Stromversorgern spielt das in die Karten, denn umso weniger Verbraucher die Stromanbieter vergleichen und wechseln, umso weniger müssen Strom und Gas Anbieter um ihre Kunden bangen und die Werbetrommel rühren.

Wer doch auf den Trichter kommt, Strom zu vergleichen und den Anbieter zu wechseln, wird aber schnell merken, dass es sich tatsächlich lohnen kann.
Dabei muss das nicht mal nur oder unbedingt der Preis an sich sein. Es gibt viele Gründe, weshalb man den Stromanbieter wechseln sollte.

Unzufriedenheit:
Unzufriedenheit mit dem Vertrag oder dem Anbieter kann ein Grund zum Wechseln sein. Weshalb die Unzufriedenheit besteht, kann wiederum verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel mangelhafter Service, der sich bei einem Stromausfall oder anderen Anfragen als negativ herausstellen kann. Oder, wenn Atomstrom bezogen wird und der Nutzer lieber Ökostrom verwenden möchte.

Preiserhöhung:
Wenn der Stromanbieter die Preise anzieht, sind die Nutzer in der Regel nicht erfreut darüber. Eine Preiserhöhung kann ein Grund zum Wechseln sein. Mit einem Stromvergleich kann man dann schnell einen günstigeren Anbieter heraussuchen, mit dem zukünftig Geld gespart wird. Besonders einfach ist das mit einem Stromvergleichsrechner. So bleibt am Ende des Monats mehr übrig und dem Stromanbieter wird gezeigt, dass man eine Preiserhöhung nicht einfach so hinnimmt.

Kosten sparen:
Selbst ohne Preiserhöhung kann ein Stromvergleich kosten sparen. Es lohnt sich gelegentlich einen Stromvergleich zu machen, um zu sehen, was andere Anbieter für Konditionen und Strompreise zu bieten haben. Warum auch nicht? Es ist mit nur wenig Aufwand verbunden und von wem der Strom kommt, merkt der Verbraucher am Ende sowieso nicht. Da ist es egal ob es ein Billigstromanbieter ist oder einer, den man aus der Werbung kennt.

Wechsel des Wohnortes:
Mit einem Umzug kommt oft auch ein Wechsel des Stromanbieters zustande. Ein Wohnortwechsel ist auch immer ein guter Grund für einen Stromvergleich. Eigentlich könnte der alte Anbieter meist mitgenommen werden, aber ehe alles umgemeldet wird, kann auch gleich alles neu angemeldet und dabei gespart werden.

Empfehlung:
Mundpropaganda ist nicht zu unterschätzen, denn wer zweifelt an einer Empfehlung von Freunden und Verwandten?
Wenn ein Freund einen Anbieterwechsel empfiehlt, oder ein Verwandter einen Anbieter in den Himmel lobt, oder vielleicht sogar ein Freunde-Werben-Rabatt besteht, dann kann das schnell ein Grund zum Strom Anbieter wechseln sein.

Was passiert nach dem Stromvergleich?

Ein Stromvergleich sollte sorgfältig durchgeführt werden, denn verschiedene Faktoren können den monatlichen Preis und die Ersparnis an sich beeinflussen.Stromtarife sollten immer die richtigen sein, die Strompreise günstiger als beim alten Anbieter und vor allem sollte auch der richtige Stromverbrauch pro Jahr angegeben werden.

Ist ein neuer Stromanbieter gewählt worden, muss der Wechsel beantragt werden. Das kann meist online, sowohl auch mit einem ausgedrucktem Formular und postalischem Versand geschehen.
Dass eine Kündigung beim alten Stromanbieter eingereicht werden muss, ist ein Irrglaube, der viele davon abhält, den Anbieter zu wechseln. Nein, eine Kündigung der Stromversorgung beim alten Anbieter, führt der neue Stromanbieter durch.
Die Zahlungsart ist ein weiterer Entscheidungspunkt. Meist wird das SEPA-Lastschriftverfahren zum Bezahlen der Stromrechnung verwendet. So wird jeden Monat vom Stromanbieter der monatliche Betrag abgebucht, sodass der Nutzer keine Arbeit damit hat. Es gibt aber auch andere Zahlungsarten, wie zum Beispiel die Überweisung. Sogar Barzahlung ist bei vielen Anbietern möglich, allerdings auch die aufwendigste Bezahlmethode.

Neben dem Irrglauben, dass der Nutzer den Vertrag mit dem alten Stromversorger selbst kündigen muss, denken auch viele, dass sie im Zeitraum zwischen dem Wechsel, keinen Strom haben. Aber auch das ist nur ein Irrglaube, an dem nichts dran ist. Eine Versorgungslücke kann nicht entstehen, denn der Wechsel zwischen den Anbietern geht gleitend vonstatten. Das funktioniert so gut, weil der neue Anbieter das Vertrags- und Versorgungsende selbst einleitet. Aber selbst wenn das nicht so wäre oder dabei etwas nicht richtig funktionieren würde, stünde der Nutzer dennoch nicht ohne Strom da. Sind keine Konditionen eingestellt, bekommt der Nutzer automatisch einen Grundtarif, welcher jeden Verbraucher in Deutschland mit Strom versorgen kann.

Stromanbieter sinnvoll vergleichen

Stromanbieter vergleichen, sollte nicht allein anhand der Preise geschehen, was aber oft der Fall ist und schnell zu Ärger führen kann. Neben den Preisen sollten auch andere Fakten eine Rolle spielen. Hier Prioritäten zu setzen ist gar nicht so einfach, denn geht man zum Beispiel davon aus, dass der Service sehr wichtig ist, dann sollte man sich auch fragen, wann man diesen zuletzt benötigt hat. Wann gab es die letzten Probleme mit dem Anbieter, wann hat man diesen zuletzt angerufen? Stromanbieter in Deutschland leisten ein Mindestmaß an Service, Priorität ist dieser aber beim Strom im Normalfall nicht.
Aber nur, weil Service bei der Stromversorgung nur selten gebraucht wird, sollte man als Verbraucher es den Stromanbietern nicht zu einfach machen und gewisse Ansprüche stellen, die wichtig sind. Deswegen sollte beim Stromvergleich auf diese Dinge geachtet werden:

Keinen Bonusabzug übersehen

Ein Neukundenbonus kann verlockend sein, ist es aber nicht immer. Beim Stromvergleich wird dieser beim monatlichen Abschlag oder dem Jahrespreis bereits mit einberechnet und zeigt daher ein beschönigtes Ergebnis welches lediglich für das erste Jahr der Vertragslaufzeit tatsächlich so ist. Der Bonus wird meist bei der Jahresendabrechnung berücksichtigt.
Weitere Boni können ein Sofortbonus sein, welcher bereits nach zwei Monaten abgezogen wird, ein Abschlagsbonus, der über einen gewissen Zeitraum jeden Monat gutgeschrieben wird und ein Produktbonus, durch welchen man ein Tablet, Handy oder anderes Gerät vergünstigt oder Gratis erhält. Prinzipiell zu beachten ist, dass häufig Boni an eine lange Mindestvertragslaufzeit gebunden ist oder erst nach einer gewissen Zeit erstattet werden. Dies sollte bei der Preiskalkulation berücksichtigt werden.

Zahlungsweise der Tarife

Es wird eine monatliche Zahlung empfohlen, welche nicht als Vorkasse ausgeführt wird. Von Paketpreisen die halbjährig oder ganzjährig im Voraus abgebucht werden, wird gänzlich abgeraten. Das hat den Grund, dass dann mit einem Mal eine große Geldsumme bezahlt werden muss, auf welche viele nicht vorbereitet sind, hat aber vor allem den Grund, dass sich so der Verbraucher schützen kann.
Geht ein Stromanbieter in Insolvenz, geht so oft auch die Vorauszahlung und die im Voraus bezahlte Leistung verloren. Zwar kann man anfechten und das Geld zurückverlangen, die Chancen dieses zu bekommen stehen aber meist schlecht. Außerdem bedeutet so ein Streit oft viele Nerven zu lassen und weitere Kosten zu tragen.

Kurze Vertragsverlängerungszeit:
Wird der Vertrag beiderseits nicht gekündigt, verlängert sich dieser nach der Vertragslaufzeit automatisch. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Verlängerung nicht über eine zu große Zeitspanne geschieht. Es ist zu empfehlen von Anbietern Abstand zu nehmen, bei denen der Vertrag sich automatisch um mehr als ein Jahr verlängert.

  • Vertragslaufzeit: Es wird eine Vertragslaufzeit von maximal 12 Monaten empfohlen, da alles darüber hinaus den Verbraucher über eine längere Zeit bindet. Bei einem Stromvergleich kann so direkt vorgebeugt werden.
  • Kündigungsfrist: Eine Kündigungsfrist sollte nicht länger als 6 Wochen betragen, damit der Nutzer auch relativ kurzfristig den Vertrag beenden kann.
  • Preisgarantie: Eine Preisgarantie kann den Verbraucher vor Preiserhöhungen schützen. Die Preisgarantie gilt meist für einen bestimmten Zeitraum, sodass der Verbraucher weiß, dass er mit keiner zeitnahen Preiserhöhung zu rechnen hat. Am besten ist es, wenn die Preisgarantie über die gesamte Vertragsdauer besteht.

Was sollte man bei der Wahl des Anbieters beachten?

Neben dem Strom und den Verträgen selbst, ist aber auch auf den Anbieter zu achten.
Wichtig sind hierbei vor allem Kundenbewertungen sowie die Weiterempfehlungsquote. Beide geben dem Verbraucher zu verstehen, inwiefern andere Kunden mit dem Anbieter zufrieden sind.
Bei den Kundenbewertungen sollte der Bewertungsdurchschnitt mindesten vier von fünf Sterne betragen. Die Weiterempfehlungsquote dagegen sollte 70 Prozent nicht unterschreiten.
Der Einfachheit halber werden Anbieter mit schlechten Quoten beim Stromvergleich meist gekennzeichnet.

Des Weiteren ist für viele auch die Tarifauswahl in Hinsicht auf die Strom- und Gasart wichtig. Wer Ökostrom nutzen will, muss selbstverständlich auch einen Anbieter wählen, welcher diesen zu bieten hat. Hier ist aber darauf zu achten, dass der Unterschied zwischen den Stromtarifen von den Stromversorgern teilweise sehr hoch ist.

Aber lohnt sich ein Anbieterwechsel überhaupt?

Ob sich ein Anbieterwechsel lohnt, kommt auf den gewählten Anbieter und Tarif an und darauf, was für ein Tarif derzeit besteht. Es ist also sinnvoll einen Vergleich von ähnlichen Stromtarifen zu machen.
Aktive Wechsler sparen viel ein, denn das erste Jahr ist bei den meisten Stromanbietern besonders günstig, da dies die Lockzeit ist. Der potenzielle Kunde soll zu dem Anbieter wechseln, also lockt dieser ihn mit günstigen Preisen an, in der Hoffnung, dass der neugewonnene Kunde später zu bequem ist zu wechseln oder vergisst zu wechseln und den Vertrag laufen lässt.

Bequeme Kunden, die nur gelegentlich wechseln, können mäßig einsparen. Sie wechseln nur aller ein paar Jahre mal und greifen dann einen günstigeren Tarif und das günstige erste Jahr ab.

Wie viel Geld man tatsächlich mit einem Wechsel vom Strom und Gas Anbieter sparen kann, lässt sich nicht einfach und genau sagen. Es kommt immer auf das Komplettpaket und den Verbrauch an. Tatsache ist aber, dass eine dreiköpfige Familie mit durchschnittlichem Stromverbrauch, mit einem Stromvergleich einen dreistelligen Betrag im Jahr einsparen kann. Wenn man aktiv dran bleibt und sich die Zeit nimmt, zum Ende der Mindestvertragslaufzeit hin einen Stromvergleich durchzuführen, kann so jeden Monat Geld sparen und das, ohne viel Mühe.

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