Alles wichtige zu Kartendrucker

Mit einem Kartendrucke lassen sich ganz einfach Plastikkarten herstellen. Sie können die Unterschiedlichsten Karten bedrucken und das ganz einfach von Zuhause aus oder vom Büro.

Gute Plastikkartendrucker können Sie Online Kaufen oder in Fachgeschäften in Ihrer Umgebung.

Um den für Sie richtigen PVC Kartendrucker zu finden sollten Sie sich vorab informieren auf was man achten sollte. (

Kartendrucker Test

Was ist ein Kartendrucker?

Ein Kartendrucker, welcher auch Chipkartendrucker genannte wird, ist ein elektronischer Drucker, mit dem Standart-Plastikkarten personalisiert und bedruckt werden können. Die Kartendrucker haben entweder eine Einzelkartenzufuhr oder ein Eingabemagazin.
Die Zufuhr basiert hier nicht wie bei einem Etikettendrucker auf Endlosmaterial, sondern die Karten müssen einzeln eingegeben werden. In der Regel haben die Karten das Format 85,60mm x 53,98mm. Dieses Maß ist Standard und wird auch bei Bankkarten, Kreditkarten, Telefonkarten, dem Führerschein und Krankenversicherungskarten genutzt. Dies ist das sogenannte Scheckkartenformat. Karten bedrucken ist oft notwendig und wird durch den Kartendrucker sehr einfach.

Wir funktioniert der elektronische Kartendrucker ?

Im Prinzip funktionieren alle Kartendrucker gleich. Die zu bedruckende Plastikarte wird mit einem Farbband an einem Druckkopf, in der Regel ein Thermodruckkopf, vorbeigeführt. Durch den Druckkopf werden Hitzeimpulse abgegeben, die die Farbe auf die Karten drucken, bzw. übertragen. Dabei wird die die Standartauflösung verwendet, die 300 dpi beträgt. Das ist für solche Karten in der Regel vollkommen ausreichend. Es gibt einen Drucker, bei denen eine Auflösung von 600 dpi eingestellt werden kann.
Die Druckverfahren bei Kartendruckern unterscheiden sich allerdings wesentlich im Detail. 
Zum einen gibt es den Thermotransfer. Hierbei werden vorgedruckte Karten einfarbig personalisiert. dabei wird die Farbe vom Farbband direkt auf die Karte aufgebracht. 
Bei dem Verfahren Thermosublimation kommen mehrzonige Farbbänder zum Einsatz. Je nach der Anzahl der Farben, die auf die Karte zu drucken sind, wird die Karte mehrmals an dem Farbband vorbeigezogen. Dabei wird die Farbe in mehreren Stufen auf die Karte aufgedampft. Mit diesem Verfahren kann eine Farbtiefe bis zu 16 Millionen Farben auf der Karte dargestellt werden. Solche Karten bekommen meist noch ein Overlay, damit die Farbe besser hält und länger auf der Karte haftet. Dadurch ist der Abrieb auf solchen Karten geringer und auch der Druck wird UV-beständig.
Bei dem Retransferkartendruck kommt ebenfalls im ersten Schritt ein mehrzoniges Farbband zum Einsatz. Der Druck erfolgt im Gegensatz zu den anderen Verfahren nicht auf die Karte direkt, sondern auf ein Retransferband. Dieses wird auch als Druckfilm bezeichnet. Im zweiten Schritt wird das bedruckte Band auf die Karte gepresst. Dazu wird das Retransferband erhitzt und somit die Karte laminiert. 
Bei diesem Verfahren spiegelt die Oberfläche der Karte keine Rolle und kann behaftet sein, wie sie will. Dadurch, dass die Karte laminiert ist, kann auch kein Abrieb stattfinden und die Karte ist besser geschützt. Besonders für kontaktlose Chipkarten kommt dieses Verfahren gerne zu Einsatz. 
Bei einem anderen Verfahren wird die Farbe oder das Farbband nicht auf die Karte direkt aufgebracht, sondern sich in der Karte befindende thermosesitive Schicht angeregt. Das Verfahren nennt man Thermo-Rewrite-Druckverfahren, da die Karte immer wieder personalisiert, wieder beschrieben und gelöscht werden kann. Die Karte kann also wiederholt wiederverwendet werden. Dies ist ein sehr nachhaltiges Verfahren, welches vor allem für Studentenausweise und andere auf einer Chipkarte basierende Ausweise verwendet wird, bei denen sich zum Beispiel ein Datum ändert. Ein weiteres Beispiel hierfür sind Skipässe, die ebenfalls immer wieder ausgestellt werden müssen.
Bei dem Direct-to-card-Druckverfahren druckt das Gerät durch die Erhitzung des Bandträgers durch den Thermodruckkopf direkt auf die Karte. Dieses Verfahren wird vor allem für leere Karten angewendet. Ein Löschen der Karte ist nicht möglich. 
Das sogenannte Offset-Druckverfahren wird nur angewendet, wenn eine Reihe bzw. eine größere Zahl von Karten bedruckt werden müssen. Dabei wird die Karte durch eine Druckplatte oder einen Offsetfilm bedruckt. Dies ist mit einfachen Kartendruckern aber eher nicht möglich. Hierbei ist aber hervorzuheben, dass das Druckbild sehr langanhaltend und auch sehr hochauflösend ist. 
Durch die verschiedenen Drucktechniken funktioniert jeder Kartendrucker ein wenig anders. Man sollte sich im Klaren sein, wofür man einen Kartendrucker braucht, bevor dieser angeschafft und benutzt wird. Manchen Kartendrucker sind durch ihre Funktionswiese nur für bestimmte Drucksachen zu verwenden.

Kartendrucker – alle Vorteile auf einen Blick !

Gerade für Unternehmen oder auch Veranstalter macht ein Kartendrucker durchaus Sinn. Dadurch können schnell und einfach Karten für eine Zeiterfassung und bzw. oder eine Zutrittskontrolle erstellt werden. Dies ist auch mit Fotopersonalisierung möglich.
Auch Geschäfte können damit Kundenkarten und Mitgliedskarten ausstellen und dies ohne lange Wartezeit. Ebenso für Sportveranstaltungen, für den öffentlichen Nahverkehr, für die Dauerkartenproduktion, für Schulausweise, für Kantinenausweise und viele weitere kann ein Kartendrucker ganz einfach genutzt werden. 
So ist es schnell und einfach möglich eine Karte zu drucken, ohne dass der Empfänger lange warten muss. Der Aufwand der Kartenaussteller wird durch den Kartendrucker erheblich minimiert und vereinfacht. Bestellungen für Karten müssen von den verantwortlichen Unternehmen nicht erst abgegeben werden und eine lange Wartezeit entfällt dadurch ebenso. Karten bedrucken kann dadurch sehr einfach gemacht werden. Auch die Kosten für eine Karte werden dadurch minimiert. Die einmaligen Kosten für einen Kartendrucker sind wesentlich geringer, als wenn ständig Bestellungen für ein Karten an ein externes Unternehmen abgegeben werden müssten. Ein bester Kartendrucker ist daher oft angebracht.

Wie viel kostet ein guter Kartendrucker?

Gute elektronische Kartendrucker können je nach Art des Druckverfahrens zwischen 800 Euro und 2000 Euro liegen. Daher ist es bei der Anschaffung wichtig zu wissen, für was der Kartendrucker verwendet werden soll. Es muss ein geeigneter Kartendrucker ausgewählt werden, welcher die Voraussetzungen hat. Allerdings sollte der elektronische Kartendrucker auch nicht mehr können als notwendig. Sonst kann dieser schnell zu teuer werden und auch störanfälliger. Beim Kartendrucker Test ist gut aufgelistet, was der Drucker alles kann.

Welche Hersteller von Kartendrucker gibt es?

Die bekanntesten Hersteller von Kartendrucker sind folgende:
Evalis: hat sehr gute Drucker, ist aber vom Preis etwas hoch
Durable: hat gute Drucker, die aber manchmal etwas schlechtere Qualität haben
Data Card: hat sehr gute Drucker zu einem guten Preis
Zebra: ist der günstigste Anbieter
Canon: ist der Anbieter mit der meisten Erfahrung
Allerdings sollte man sein Gerät nicht nach der Marke, sondern nach den benötigten Eigenschaften auswählen. Die kann man auch beim Kartendrucker Test sehr gut sehen. Ein bester Kartendrucker muss es nicht immer sein, aber der Vergleich ist sehr gut.

Welche Drucker haben die besten Testergebnisse:

Folgende Drucker haben beim Kartendrucker Test ab besten abgeschnitten.
Bester Kartedrucker war der Evolis Zenius Expert:
Wurde mit 1,05 sehr gut bewertet. Der Preis ist mit 1899,95 Euro etwas teuer. Dafür bekommt man aber eine hervorragende Druckqualität. Leider kann der Drucker nur farbig drucken und hat keinen Netzanschluss.
Evolis Primacy:
Dieser Drucker wurde mit 1,63 als gut bewertet. Er kann bis zu 100 Karten auf einmal drucken und s/w und farbig drucken. Ebenso ist der Drucker netzfähig. Allerdings wird die Druckqualität als nicht sehr gut beschrieben.
Durable 891000:
Dieser Drucker wurde mit 2,48 ebenfalls als gut bewertet. Er kann nur farbig drucken und ist ebenfalls nicht netzfähig. Mit 889,11 Euro aber sehr günstig. Das Manko an dem Drucker ist, dass er nicht als sehr benutzerfreundlich beschrieben wird. 
Data Card:
Der Drucker hat mit 2,51 die Note befriedigend erhalten. Er kann nicht s/w drucken, ist aber netzfähig. Laut den Rezensionen druckt er eher in einer mäßigen Qualität, ist aber vom Preis mit 1082,82 Euro in Ordnung. 
Zebra ZXP1:
Mit 2,89 hat dieser ebenfalls die Note befriedigend bekommen. Er kann nur farbig drucken und ist nicht netzfähig. Der Drucker muss also angeschlossen werden. Laut den Rezensionen ist er eher benutzerunfreundlich und die Qualität ist mäßig, aber der Preis ist mit 876,96 Euro sehr günstig. 

Was sind die häufigsten Schwachstellen bei einem Kartendrucker?

Schwachstellen können bei einem Kartendrucker immer wieder auftreten und sind ärgerlich. Dies führt oft zu negativen Bewertungen.
Die häufigsten Punkte sind dabei immer wiederkehrend.
Der am häufigsten bemängelte Punkt ist, dass der Drucker keine ausreichende Leistung hat. Dies kann aber auch durch eine zu hohe Erwartung an so ein Gerät geschehen. Durch die geringe Auflösung von meist 300 dpi wir auch oft das Druckergebnis bemängelt. Fehlendes Zubehör ist auch oft ein bemängelter Punkt. Dieses kann aber hinzugekauft werden. Da Kartendrucker auch immer noch zu Sonderanschaffungen gehören, ist der Preis auch sehr hoch. Der Anschaffungspreis ist dadurch auch ein oft bemängelter Punkt. Oft sind die Geräte auch zu kompliziert und zu benutzerunfreundlich. Die Drucker sind durch ihre Größe auch sehr übersichtlich und die Verarbeitung lässt dadurch auch oft zu wünschen übrig.

Fazit

Wer sich also einen Kartendrucker zulegen möchte, sollte sich im ersten Schritt erst einmal darüber im Klaren sein, für was dieser benötigt wird. Um dann einen passenden Drucker zu finden, sind die Vergleichsportale oft von einem großen nutzen. Hier sind meist genau die Eigenschaften und die Preise der einzelnen Drucker aufgelistet. Auch macht es Sinn echte Rezensionen zu lesen um einen Eindruck von dem gewünschten Drucker zu bekommen. Man kann nicht nur im Internet suchen. Auch der Fachhandel bietet Kartendrucker an. Hier kann man sich noch gut beraten lassen. Wichtig ist auch zu wissen, welche Leistung und welche Qualität man für seine Karten braucht. Wenn man dies alles im Vorfeld abklärt, kann man hinterher nicht enttäuscht werden. Wichtig ist noch abzuklären, ob man für den Drucker auch Zubehör hinzukaufen kann und wenn ja wo. Daher sollte man eher auf die üblichen Hersteller und nicht auf sonderliche exotische Hersteller zurückgreifen. Wenn man all dies beachtet, steht einem guten und schnelle Druck von Karten nichts mehr im Weg. Vergleichen ist hierbei das wichtigste und das was Sinn macht.
 Nach oben

Bewerte uns!