Der Outdoor-Kamera – Ratgeber und Kaufberatung 2019

Outdoor Kameras haben in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Sie sind im Grunde ihrem Vertreter, der klassischen Digitalkamera sehr ähnlich, halten aber deutlich mehr aus. Wasserdicht und Sturzsicherheit machen sie quasi unkaputtbar und trotzdem haben sie auch eine gute Bild-, Film- und Tonqualität zu bieten. So kann man sie auch ohne schlechtes Gewissen Mal mit zum Klettern, Wandern oder Zelten mitnehmen – oder gleich mit ins Wasser!
Kurz gesagt sind Outdoor Kameras, Kameras, welche durch ihre robuste Hülle und ihre sichere Verarbeitung, den Naturgewalten trotzen und dennoch dazu fähig sind, anspruchsvolle Fotos und Videos zu machen.

Welche Arten von Outdoor Kameras gibt es?

Es gibt Outdoor Kameras, die rein zur Fotografie und zum Filmen gedacht sind, die eher im Einzelnen die Natur oder das gewünschte Objekt fotografieren oder filmen sollen. Wenn man will, kann man aber auch Actioncams wie die der GoPro Reihe hinzuzählen, denn diese sind auch für die Natur und für extreme Bedingungen gedacht. Sie überstehen Schmutz, Stöße und andere Herausforderungen problemlos, sind aber eher dafür gedacht, Sportler zu begleiten. Um solche Kameras geht es hier nicht.
Hier geht es um Outdoor Kameras, die der herkömmlichen Digitalkamera ähneln, aber deutlich robuster sind. Diese Kameras sind extra dafür gemacht, auch im Extremfall alles auszuhalten und selbst den größten Naturgewalten strotzen. Da sie so unglaublich vielfältig einsetzbar sind, gibt es zu diesen Kameras auch viel erhältliches Zubehör, welches je nach Verwendungszwecke, Ansprüche und Möglichkeiten zukaufbar ist. Es ist ein Unterschied, ob die Kamera einen aufregenden Kletterakt miterleben darf, in die Tiefe der Meere abtauchen muss oder einen Spaziergang in den Bergen begleiten soll.

Bei diesen Outdoor Kameras muss man ganz klar zwischen verschiedenen Qualitätsstufen unterscheiden, denn hierbei gibt es einfache Einsteigermodelle, bis hin zu Kameras, die für Profis gemacht sind.

Vorteile einer Outdoor Kamera:
– Einsteigermodelle bereits zu kleinen Preisen erhältlich
– viele Funktionen
– hervorragender Schutz vor dem Eindringen von Wasser, Staub und Schmutz
– extrem robust, sodass Stöße und Stürze nichts ausmachen

Nachteile einer Outdoor Kamera:
– hervorragende Bildqualität und Videoqualität, die dennoch nicht ganz an die der herkömmlichen Digitalkamera, geschweige denn Spiegelreflexkamera herankommt
– Zoomfunktion nur mäßig gut

Funktionen und Eigenschaften von Outdoor Kameras
Bei einem Outdoor Kamera Test konnten bei verschiedenen Modellen auch verschiedene Funktionen und Eigenschaften festgestellt werden. Die beste Outdoor-Kamera ist nicht gleich die beste Outdoor-Kamera, wenn sie vielleicht Funktionen hat, die man nicht benötigt und es dafür an etwas anderem fehlt.

Bildstabilisator:
Der Bildstabilisator ist ein wichtiges Feature für die Fotografie. Er gleicht leichte Bewegungen aus und lässt Bilder so viel schärfer werden. Mittlerweile ist ein Bildstabilisator etwas, was jede gute Kamera haben sollte.

GPS-Funktion mit Kompass:
Ungewöhnlich und eher für Profis, aber wer genau wissen will, wo er die Aufnahme gemacht hat und in welche Richtung, sollte darauf achten, dass diese Funktion vorhanden ist.

Gewicht und Maße:
Outdoor Kameras sind oft schwerer und größer als kleine, kompakte Digitalkameras, ganz besonders dann, wenn sie Zubehör mitbringen. Für viele Fotografen, egal ob Hobby oder Profi, spielt die Größe der Kamera eine Rolle, da sie auch verstaut werden muss. Und besonders bei langen Ausflügen ist auch das Gewicht wichtig. Gerade dann, wenn die Kamera länger in der Hand gehalten werden soll.

Resistenz:
Outdoor-Kameras sind oft resistent gegen das Eindringen von Wasser und dementsprechend auch vor Staub. Ein Outdoor Kamera Test hat gezeigt, dass die Mehrzahl diesen Schutz hat.
Außerdem sind sie sehr stoßsicher. Es gibt aber bei manchen Modellen auch noch zusätzliche Gehäuse. Das können Gehäuse sein, welche die Kamera zusätzlich gegen Stöße und Aufpralle schützen, es können aber auch Gehäuse sein, welche die Outdoor Kamera überhaupt erst resistent gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz machen. Besonders dann, wenn man die Kamera beim Tauchen einsetzen will, sollte man auch auf eine Wasserresistenz bis zu gewisse Tiefen achten.

Bildauflösung:
Umso mehr Bildpunkte da sind, umso höher ist die Auflösung des Bildes. Auch der Kontrast und die Tiefe kann so verbessert werden.
Outdoor Kameras tendieren zu einer etwas schlechteren Auflösung als vergleichbare Digitalkameras sie haben, daher sollte immer gut darauf geachtet werden, dass die Auflösung den eigenen Anforderungen entspricht.

Gesichtserkennung:
Moderne Outdoor Kameras gibt es mittlerweile auch schon mit Gesichtserkennung. Dann werden Gesichter besonders gut festgehalten.

Display:
Outdoor Kameras haben ein Vorschau-Display, sodass man sich die Aufnahmen bereits auf der Kamera ansehen kann. Größe und Auflösung des Displays können eine große Rolle spielen, wenn es bei den Aufnahmen auch auf das Detail ankommt.

Zoom:
Outdoor Kameras, die einen optischen Zoom haben, können bessere Bilder machen als Geräte mit einem digitalen Zoom, daher sind solche auch zu bevorzugen, wenn Wert darauf gelegt wird. Digitalzoom hat nur die Fähigkeit einen Bildausschnitt zu vergrößern, der optische Zoom zieht das Bild tatsächlich näher heran und glänzt so mit einer deutlich besseren Qualität.

Handling:
Ein Outdoor Kamera Test hat gezeigt, dass aktuelle Outdoor Kameras in der Regel eine gute Tastenposition und Größe haben. Wo manche Kompaktkameras problematisch für große Hände sind, gibt es bei Outdoor Kameras keine Probleme. Zudem bei hochwertigen Geräten auch alles so positioniert ist, dass die wichtigsten Funktionen wie Zoom, Blitz und Auslösen mit einer Hand bedienbar sind.

Verbindungsmöglichkeiten:
Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, ein Gerät schnell und unkompliziert verbinden zu können. WLAN ist bei fast jedem Gerät ein muss, vor allem bei Kameras, da so die Bilder direkt übertragen werden können – egal ob zum eigenen Instagram-Account, in die Cloud oder zur besten Freundin, die gerade am anderen Ende der Welt ist.
Zusätzlich macht WLAN die Kamera auch aus der Ferne steuerbar und kann sie zur Überwachungskamera werden lassen.

ISO:

ISO entspricht der Lichtempfindlichkeit der Bilder. Man kann den Wert einstellen, um zum Beispiel an einem bewölkten Tag mit einem höheren ISO Wert, bessere Lichtverhältnisse zu schaffen. Die Möglichkeit diesen Wert einzustellen hat aber in der Regel jede Kamera. Man sollte bei der Kamera nur darauf achten, dass genügend ISO Einstellmöglichkeiten vorhanden sind.

Worauf muss ich beim Kauf von einer Outdoor Kamera achten?

Die verschiedenen Eigenschaften einer Outdoor Kamera sind auch die Punkte, auf die vor dem Kauf geachtet werden soll. Viele Funktionen sind zwar immer vorhanden, aber in unterschiedlicher Qualität und Stärke. Andere Funktionen sind nicht immer vorhanden. Es kommt sehr darauf an, was man mit der Kamera machen will und wie vielfältig sie eingesetzt werden soll. Selbst ein vielfacher Outdoor Kamera Testsieger kann für den Einzelnen ungeeignet und schlecht sein, wenn die Kamera aus dem Outdoor Kamera Vergleich das jeweilige Feature nicht besitzt.
Jeder sollte also im einzelnen das Augenmerk auf diese Dinge legen, bevor er einfach die erst beste Kamera kauft, oder ein Modell nimmt, nur weil es Outdoor Kamera Testsieger in einem Produktvergleich geworden ist.

Neben den technischen Werten und Funktionen sollte unbedingt auf:

  • Verarbeitung
  • Größe
  • Gewicht
  • Zubehör

geachtet werden. Ist die Kamera zu groß und klobig, kann das auf Dauer unpraktisch werden, wenn man nur beschränkt Platz am Körper hat oder die Kamera viel um den Hals tragen will.
Das Zubehör kann besonders bei Kameras relevant sein, da es hier oft kaum Auswahl zum Ausweichen gibt, denn viel Zubehör ist nur für das jeweilige Modell geeignet. Und die Verarbeitung sollte keinen Grund zum Kritisieren geben. Gibt es hier Mängel, lassen die ersten Makel in der Technik oft nicht lange auf sich warten.

FAQ – Häufige Fragen zu Outdoor Kameras
Welche Marke für Outdoor Kameras ist die beste?

Diese Frage kann man nicht pauschalisieren, da jede Marke ihre Stärken und Schwächen hat und es darauf ankommt, welche davon für einen selbst wichtig oder weniger wichtig sind. Generell sind bekannte, gute und beliebte Marken zum Beispiel Sony, Fujifilm, Olympus und Nikon.

Welche Outdoor Kamera Testsieger gibt es?

Es gibt keinen offiziellen Testsieger der Stiftung Warentest. Testsieger anderer Vergleichsseiten im Outdoor Kamera Vergleich wurde fast ausschließlich die Olympus Tough TG-5.

Ist jede Outdoor Kamera WLAN fähig?

Nein, nicht jede Outdoor Kamera kann mit WLAN verbunden werden. Wird Wert darauf gelegt, sollte vor dem Kauf darauf geachtet werden, dass das gewünschte Modell WLAN fähig ist.

Wie Tief kann man mit Outdoor Kameras tauchen?

Natürlich muss die Kamera zum Tauchen auch wassertauglich sein oder sich in einem entsprechendem Gehäuse befinden. Die Tauchtiefe ist unterschiedlich und vom Hersteller angegeben. Es gibt Modelle die 25, ja sogar bis zu über 40 Meter in die Tiefe tauchen können.

Welche Outdoor Kamera kann auch zur Überwachung benutzt werden?

Soll eine Outdoor Kamera auch zur Überwachung genutzt werden, sollte diese unbedingt über WLAN verfügen, denn so kann sogar aus der Ferne auf sie zugegriffen werden. Soll sie gar nicht gesteuert werden, kann jedes Modell platziert werden.

Welche Kamera ist die beste Outdoor-Kamera?

Die beste Kamera ist nicht für jeden gleich, denn die eigenen Ansprüche und die vorgesehene Nutzung spielt hierfür eine große Rolle. Wenn man das dennoch pauschalisieren möchte, sollte man einfach einen Blick auf den Testsieger werfen.

Wie viel kostet eine Outdoor Kamera?

Den Preis kann man nicht pauschalisieren, denn es gibt ebenso wie in der Technik, auch im Preis erhebliche Unterschiede. Hier sollte man sich eher selbst fragen, was man bereit ist auszugeben. Die Preise gehen ab unter 100 Euro los, in dieser Preislage bekommt man aber auch nur einfache Modelle. Wenn man will, kann man aber auch über 1000 Euro für Profi-Modelle ausgeben.

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