Alles wichtige zu Papierschredderer

Es gibt viele Arten von Schredderer, der Aktenvernichter ist eine Art davon die wie der Name schon sagt dafür zuständig ist wichtige Dokumente zu zerkleinern.

Es gibt Aktenvernichter in 3 Sicherheitsstufen. Ob man die Papierschnipsel wieder zusammenfügen kann das hängt von der jeweiligen Sicherheitsstufe ab.

Gerade für größere Unternehmen sind Papierschredderer mit der Sicherheitsstufe 3 ein muss. Gerade für solche Unternehmen wurde auch die 3 Sicherheitsstufe eingeführt.

Papierschredder – Ratgeber und Vergleich

Spätestens seit den neuen Datenschutzregelungen im Jahr 2018, ist ein Papierschredder aus keinem Unternehmen mehr wegzudenken. Doch nicht nur aufgrund dieser neuen gesetzlichen Bestimmung ist es für jedes Unternehmen unabdingbar, einen Aktenvernichter anzuschaffen. Ein nachlässiger Umgang mit wichtigen Daten kann auch das Unternehmen selbst schädigen. Was nützt es, die PCs mit teurer Sicherheitssoftware auszustatten, wenn jeder x-beliebige Mensch in der Papiermülltonne Zugang zu Kundendaten, Lieferantenkonditionen, der Preisgestaltung, Bauplänen oder technischen Skizzen neuer Produkte hat? Fallen diese Informationen der Konkurrenz in die Hände, droht so mancher Firma Konkurs.

Wie funktioniert ein Papierschredder?

Der Papierschredder, auch Reißwolf genannt, zieht Dokumente durch einen Schlitz ein. Das Schneidwerk schneidet sie dann in so dünne Streifen oder Partikel, sodass ein Zusammensetzen später je nach Sicherheitsstufe, nur noch sehr zeitaufwändig oder unmöglich wäre. Die Papierschnipsel werden in einem Behälter, ähnlich einem Papierkorb, aufgefangen und können in der Papptonne entsorgt werden.

Die neue Technik bietet eine große Auswahl an Aktenvernichtern!

Inzwischen sind so viele Papierschredder auf dem Markt, dass man leicht die Übersicht verlieren kann. Das Angebot hat sich besonders seit 2018 stark erweitert und die Technik verbessert. Mittlerweile stellen auch Büro- und Heftklammern meist kein Problem mehr dar. Viele Schredder können sogar das harte Material von CDs, Disketten und Kreditkarten mühelos zerkleinern. 

Manche Modelle können große Mengen an Papier auf einmal vernichten. Dies stellt eine enorme Arbeitszeitersparnis dar. Es lohnt sich unter Umständen in einen kostspieligen Apparat zu investieren, jedoch dadurch enorme Mitarbeiterkosten zu sparen. Privatpersonen und Firmen, die nur wenig Papierdokumente vernichten müssen, brauchen nicht zwangsläufig solch einen modernen Schredder.

Günstige Papierschredder gibt es mittlerweile überall. Doch welcher davon ist der beste Papierschredder für Sie? 

In den nächsten Absätzen möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick verschaffen. So können Sie sich einfacher für einen passenden Aktenvernichter entscheiden, ohne die Entscheidung später zu bereuen.

Papierschredder

Unterschiede in der Bauweise der Aktenvernichter – welche Funktionen sind für Ihre Bedürfnisse wesentlich?

Sicherheitsstufen:

Im Mai 2018 wurden sehr konkrete Vorschriften für die Vernichtung sensibler Daten festgelegt. Die gesetzlichen Richtlinien stellen eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Papierschredders dar.

Im Folgenden finden Sie eine kurze Erklärung. Sie können so im ersten Schritt zuordnen, welche Schutzklasse auf Ihre Dokumente zutrifft. Danach wird sich Ihnen erschließen, welche Sicherheitsstufe Ihr neuer Papierwolf mindestens haben muss.

Laut der Datenschutz-Grundverordnung vom Mai 2018 sind sensible Daten drei Schutzklassen zuzuordnen.

  • Schutzklasse 1: Sie betrifft beispielsweise Prospekte, Werbeflyer und Kataloge, die keinen Zugang mehr zur Öffentlichkeit bekommen sollen. Das heißt, diese Aufzeichnungen waren früher jedermann zugänglich, doch nun hat man sich entschlossen sie nicht mehr zu verbreiten.
  • Schutzklasse 2: Hierzu gehören zum Beispiel Personaldaten, wichtige interne Mails und andere firmeninterne Informationen, die jedoch zum eigenen Schutz nicht in die Hände der Konkurrenz fallen sollten.
  • Schutzklasse 3: Zur Schutzklasse 3 zählen unter anderem Dokumente der Geschäftsleitung, Daten aus der Buchhaltung, hochsensible Forschungsdaten oder Kanzleidaten. Also generell Aufzeichnungen, die geheim sind und wirklich niemandem mehr zugänglich sein dürfen.

Jeder Aktenvernichter ist einer Sicherheitsstufe nach DIN 32757-1 zugeordnet. Je höher die Stufe, umso kleiner sind die Stücke, in welche die Dokumente geschreddert werden. Die höchste Sicherheitsstufe, die selbst von Geheimdiensten genutzt wird, ist Sicherheitsstufe P6 und P7. Die kleinste Stufe P1 bietet die geringste Sicherheit.

papierschrederer
Die Papierschnipsel nach dem schreddern.

Generell kann man sagen, dass ein Streifenschnitt (Strip-Cut) eine geringe Sicherheit bietet. Mit Kreuzschnitt (Cross-Cut) vernichtete Dokumente lassen sich nahezu gar nicht wieder herstellen oder nur mit sehr hohem Aufwand. Akten, die mit Partikelschnitt vernichtet worden, sind so klein gehäckselt, dass sie nur noch die Größe von Aschepartikeln haben. Dokumente, die so vernichtet werden, sind keinesfalls wieder herstellbar.

Sicherheitsstufe 2 eignet sich für den Privatgebrauch, zum Schreddern von veralteten Werbeprospekten oder anderen Dokumenten, die der Schutzklasse 1 zuzuordnen sind. Die Vernichtung erfolgt dabei im einfachen Streifenschnitt mit einer Streifenbreite von maximal 6 mm. Bei Geräten mit Kreuz- oder Partikelschnitt haben die Stücke maximal 4 cm² Fläche.

Sicherheitsstufe 4 empfiehlt sich für Dokumente, die geheim bleiben sollen, jedoch keine personenbezogenen oder empfindlichen Daten beinhalten. Hier entstehen nach Gebrauch Partikel von maximal 0,3 cm². Vernichter mit Streifenschnitt werden in dieser Sicherheitsstufe nicht mehr angeboten, da so dünne Streifen nicht realisierbar sind.

Sicherheitsstufe P5 und P6 sollten bei der Vernichtung empfindlicher und personenbezogener Daten eingesetzt werden. Die Partikel sind bei Sicherheitsstufe P6 schon so klein, dass sie an Staub erinnern. Auch DVDs oder CDs können heutzutage in diese Größe zerhäckselt werden. Diese Sicherheitsstufe ist für Akten der Schutzklasse 2 und 3 zu empfehlen.

Die Sicherheitsstufe P7 ist nur nötig, wenn es um die Staatssicherheit geht.

Wenn Sie also für sich entschieden haben, welche Sicherheitsstufe für Ihre Zwecke benötigt wird, sind Sie bei der Auswahl schon einen großen Schritt weiter.

Fassungsvermögen

Je nachdem wie viel Dokumente pro Woche vernichtet werden müssen, empfiehlt sich ein Schredder mit großem oder kleinem Auffangbehälter. Ein 11 Liter Eimer ist eher für den Privatgebrauch empfehlenswert, während im Großraumbüro ein 86 Liter Eimer sinnvoller ist.

Teilweise sind die Apparate mit einem Klarsichtfenster ausgestattet, um leicht zu erkennen, wann der Behälter wieder ausgeleert werden muss. Generell stoppen die Geräte auch automatisch, wenn kein Papier mehr in den Behälter passt. Ein kleines Licht leuchtet und der Betrieb wird pausiert, sobald der Eimer zu voll ist.

Geschwindigkeit

Wie viele Meter Papier kann das Schneidewerkzeug in einer Minute einziehen? Eine bedeutende Frage für große Unternehmen bei denen viele Akten zur Vernichtung anfallen. Arbeitszeit kostet viel Geld! Umso wichtiger ist es, den richtigen Büroschredder auszuwählen! Die Geschwindigkeit des Einzugs wird bei den Geräten in „Meter pro Minute“ angegeben.

Außerdem ist für das Zeitmanagement wesentlich, wie viele Papierblätter auf einmal eingelegt werden können. Hier reicht das Spektrum von 6 bis 60 Blatt. Ein riesiger Unterschied also!

Aktenvernichtern – Sicherheit ist wichtig!

Die Gebrauchsanweisung sollte vor der Nutzung gut studiert und auch allen Mitarbeitern ausgehändigt werden. Die größte Gefahr bergen lange Haare, Finger und Krawatten. Sie können durch den Schlitz eingezogen werden. Umso schneller der Einzug erfolgt, um so größer ist auch die Gefahr.

Aktenvernichter
Ein Aktenvernichter im Einsatz.

Die Geräte sind in der Regel so programmiert, dass sie bei einer Überhitzung des Motors automatisch pausieren. In diesem Fall leuchtet dann meist eine kleine Lampe auf. Nach einiger Zeit kann der Reißwolf weiter betrieben werden. Es ist gut auf die Angaben in den Artikelbeschreibungen der Aktenschredder zu achten, ob diese Funktion gewährleistet wird und wie lange das Gerät seinen Betrieb am Stück ausführen kann.

Einige Geräte können nur bis zu 3 Minuten genutzt werden und müssen dann 30 Minuten abkühlen. Bei seltenem Gebrauch stellt das überhaupt kein Problem dar, falls jedoch ein Mitarbeiter die Aufgabe hat, sehr viele Akten an einem Tag zu vernichten, ist das sehr wohl problematisch.

Die Lautstärke der Geräte wird in Dezibel angegeben. Hier sollten auch Arbeitsschutzgesetze berücksichtigt werden. Es ist mehr als unangenehm neben einem besonders lauten Häcksler ganztägig arbeiten zu müssen. Das ist nicht nur schlecht für die Ohrgesundheit, sondern kann auch die Stimmung im Büro schnell nach unten drücken. Mit 70 dB sind viele Papierwölfe auf Dauer im Büroalltag zu störend.

Weitere Kriterien beim Papierschredderer Kauf

Papierstau lässt sich, bei so gut wie allen Papierschreddern, mit einer Taste sehr leicht beheben. Sie betätigen einfach die Taste für den Rückwärtsgang und der Papierstau löst sich. Es wäre schön, wenn das bei Papierstau im Drucker heutzutage auch so einfach möglich wäre!

Viele Aktenvernichter verfügen über einen Standby-Betrieb. Das kann sehr praktisch sein, wenn der Schredder mehrmals täglich benutzt wird. So erspart man sich die Zeit ihn erst einzuschalten. Andererseits kann so ein Standby-Betrieb auch schnell 5 Euro zusätzliche Stromkosten im Jahr verursachen. Hier sollte man abwägen, ob man das Gerät mehrmals täglich oder nur mehrmals wöchentlich nutzt.

Zu Überlegen ist auch, ob es nötig ist, dass der Reißwolf noch einen kleineren Schlitz für CDs, DVDs, Blu-Rays, Kreditkarten, Filme oder Briefe haben sollte. CDs dürfen auf keinen Fall durch den Papierschlitz vernichtet werden. Das würde das Gerät sofort oder auf lange Sicht beschädigen.

Papierschredder Testsieger – die besten Hersteller von Aktenvernichtern im Überblick!

Welcher ist der beste Papierschredder? Wir verraten Ihnen die Papierschredder Testsieger unterschiedlicher Tests in Zeitschriften und online.

Folgende Produkte belegten bisher den ersten Platz im Papierschredder Test:

  • AmazonBasics 10-12
  • deal Krug & Priester Shredcat 8283 CC
  • Fellowes 4606101 Powershred 60CS
  • Fellowes Powershred 73Ci
  • Genie 580 XCD
  • HSM Pure 530
  • HSM shredstar X10
  • Microshred Aktenvernichter 62Mc

Weiterhin haben folgende Produkte im Papierschredder Test mit „gut“ und „sehr gut“ abgeschnitten:

  • AmazonBasics AZ80MCEU
  • deal Krug & Priester Shredcat 8283 CC
  • Geha S7CD
  • Hama Professional M12CD
  • Ideal 2445
  • Rexel Alpha
  • Rexel Auto+ 60X
  • Zoomyo PBS 14

Als günstige Papierschredder in hoher Qualität haben sich folgende Geräte im Papierschredder Test herausgestellt:

  • Fellowes Powershred H-8Cd
  • Geha S7CD
  • HSM shredstar X10
  • Peach PS300-21

Geräte folgender Hersteller erscheinen immer wieder auf den ersten Rängen:

  • AmazonBasics
  • Fellowes
  • Geha
  • Hama
  • Ideal
  • Rexel

Der Preise eines guten Papierschredder 

Die Preise steigen tendenziell je nach Sicherheitsstufen. Einen kleinen Aktenvernichter der Sicherheitsstufe P1 bekommt man schon für 11 Euro. Jedoch eignen sich diese Produkte nur für den Privatgebrauch. Ein guter Aktenvernichter mit Sicherheitsstufe P4 ist ab 36 Euro aufwärts verfügbar. In ein Gerät mit Sicherheitsstufe P6 muss man dagegen 850–1650 Euro investieren. Ein gründliches Abwegen welche Funktionen und Sicherheitsstufen tatsächlich benötigt werden, ist daher vor dem Kauf ratsam.