Die besten Raclette-Grill – im Raclette Vergleich

Raclette zählt zu den Klassikern, wenn es darum geht einen gemütlichen Abend zu organisieren. Weihnachten, Silvester oder eine andere Party, Raclette ist ein geselliges Essen, bei dem niemand die Zeit in der Küche verbringen muss. Die Zutaten werden vorbereitet, so dass alle das Essen genießen können. Die ersten Hinweise auf Raclette Käse stammen bereits aus dem vierten Jahrhundert vor Christus. Zu Beginn wurde der Käse am offenen Feuer erhitzt und die oberste Schicht abgeschabt und gegessen. Auch heute existiert diese Form des Raclettes noch. Käse wird unter einer Heizspirale erhitzt und die geschmolzene Schicht abgeschabt. Bei dieser Variante handelt es sich um das traditionelle Raclette, bei dem lediglich der Käse geschmolzen wird. Seit 1909 ist Raclette ein Walliser Gericht und erfreut sich internationaler Beliebtheit. Die Raclette-Geräte wurden im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Heute können nahezu alle Zutaten mit einem Raclette-Grill gebraten, gegrillt oder gratiniert werden. Vom einfachen Raclette-Gerät bis zu einer Raclette-Fondue-Kombination ist alles erhältlich.

Wie funktioniert ein Raclette-Grill?

Ein Raclette Grill funktioniert mit einer Heizspirale und einem Gestell auf dem die Portionspfännchen zum Braten abgestellt werden. Der obere Teil des Gerätes besteht aus einer Metall- oder einer Steinplatte. Diese Platte dient dem Grillen von Fleisch oder Gemüse. Durch Erhitzen der Heizspirale wird die Platte heiß und die Zutaten in den Portionspfännchen werden gebraten. Ein einfaches Raclette-Gerät besteht aus seiner Heizspirale, die zum Schmelzen eines ganzen Käsestücks dient. Hier wird immer die oberste Schicht abgeschabt. 

Ein guter Raclette-Grill – die Vorteile eines Raclette-Essens

Raclette ist ein sehr gemütliches und geselliges Essen. Die Zutaten werden im Vorfeld frisch zubereitet und hergerichtet, so dass niemand den Abend alleine in der Küche verbringen muss. Nahezu alle Lebensmittel lassen sich grillen oder braten. Gemüse, Fleisch, Fisch und Obst, der Kreativität sind bei diesem Gericht keine Grenzen gesetzt. Auch Vegetarier können ein Raclette genießen und jeder Gast kann selbst wählen, was er essen möchte. Einige mögen den Käse stark geschmolzen, andere braun gegrillt und wieder andere nur leicht geschmolzen. Jeder entscheidet nach seinem Geschmack.

Vorteile von Raclette

  • sehr gesellig
  • frische Zubereitung
  • schnelle Vorbereitung
  • große Auswahl an Zutaten möglich
  • individuelle und kreative Gerichte
  • auch für Vegetarier und Veganer
  • kann drinnen und draußen verwendet werden
  • jeder Gast entscheidet selbst, was er essen möchte

Nachteile

  • je nach Gerät kann die Reinigung etwas umständlich sein
  • die Geruchsentwicklung kann als störend empfunden werden

Der Raclette Test – welches Gerät eignet sich wofür?

  • traditioneller Raclette-Ofen
  • klassischer Raclette-Grill
  • Raclette-Grill mit einer Art Tartarenhut in der Mitte
  • Raclette-Fondue-Kombination

Ein Raclette-Grill ist in unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich. Die kleinste Variante besteht aus einem Grill mit zwei Pfännchen. Wer Raclette für mehrere Personen anbieten möchte, entscheidet sich für eine Variante mit sechs, acht oder zehn Pfännchen. Die Platte kann aus Metall oder aus einem Naturstein bestehen. Das Gerät gibt es in runden, viereckigen und mehreckigen Formen. Neben dem Raclette-Grill sind auch traditionelle Raclette-Ofen erhältlich. Diese dienen ausschließlich dem Schmelzen von Käse. Andere Zutaten können nicht gebraten oder gegrillt werden. Der Raclette-Grill mit einer Art Tartarenhut in der Mitte dient dem Garen von Zutaten und in der Schale wird der Saft aufgefangen. Des Weiteren sind Raclette-Fondue-Kombinationen auf dem Markt erhältlich. Bei guten Geräten können die Funktionen aufgrund verschiedener Heizmöglichkeiten separat genutzt werden. Bei diesen Geräten lässt sich auch eine unterschiedliche Temperatur einstellen. So ist die richtige Hitze für Raclette und Fondue einstellbar, ohne dass es für das eine Gericht zu heiß oder für das andere zu kalt ist. Im Raclette Test haben Geräte in allen Ausführungen gut abgeschnitten. Entscheidend ist der persönliche Verwendungszweck.

Raclette-Ofen – Gerät zum Schmelzen von Käse

Der Raclette-Ofen entspricht der ursprünglichen Tradition des Raclettes am ehesten. Ein halber Laib Käse wird in einer Halterung unter einer Heizspirale befestigt. Durch das Erwärmen löst sich die obere Schicht des Käses und kann mit einem Raclettemesser abgeschabt werden. Pellkartoffeln, Cornichons und Silberzwiebeln werden traditionsgemäß zu dem Käse gegessen. Der Käse ist das Hauptgericht an diesem Abend. Diese Variante des Raclette-Essens ist zwar sehr traditionsnah, bringt jedoch auch Nachteile mit sich. Es kann immer nur eine Portion zubereitet werden, die anderen Gäste benötigen Geduld. Das Gerät an sich ist meist teurer als ein Raclette-Grill und es kann nur Käse geschmolzen werden.

Raclette-Grill – mit Metallplatte

Bei einem Raclette-Grill wird der Käse mit anderen Zutaten erwärmt. Die Pfännchen werden unter die Heizspirale gestellt und auf der Heizspirale befindet sich eine Metallplatte. Diese ist normalerweise antihaftbeschichtet. Fisch, Fleisch, Wurst, Obst, Kartoffeln oder Gemüse können auf der Platte gegrillt werden. Einige Geräte sind unterteilt und ermöglichen das Grillen und Zubereiten von Pfannkuchen oder Crêpes.

Vorteile

  • günstige Anschaffung
  • antihaftbeschichtet
  • geringes Gewicht
  • leichte Reinigung

Nachteile

  • Material Abnutzung
  • Zugabe von Öl erforderlich

Ein Raclette-Grill mit Steinplatte

Das Gerät funktioniert genauso wie das Gerät mit Metallplatte. Anstatt der Metallplatte befindet sich jedoch über der Heizspirale eine Steinplatte. Diese Steinplatte wird auch als „heißer Stein“ bezeichnet und ermöglicht ein optimales Grillergebnis. Der Geschmack des Grillgutes bleibt erhalten, da sich durch die große Hitze die Poren schnell schließen. Es ist nur sehr wenig Öl zum Braten erforderlich. Die Steinplatte ist sehr langlebig und robust. Sie ist allerdings ein wenig schwieriger zu reinigen. Die Steinplatte ist hochwertiger als die Metallplatte und dadurch auch teurer. Auch das Gewicht muss berücksichtigt werden. Der Stromverbrauch, um die Steinplatte zu erhitzen ist deutlich höher als bei der Metallplatte.

Raclette mit Steinplatte – die Vorteile

  • keine Materialabnutzung, langlebig und robust
  • optimales Grillergebnis
  • wenig Öl erforderlich
  • gesunde Zubereitung

Nachteile

  • hohes Gewicht
  • etwas teurer bei der Anschaffung
  • hoher Stromverbrauch

Ein Raclette kaufen – entscheidend bei der Auswahl des Geräts

Ein Raclette kaufen wirft in erster Linie die Frage auf, wie es genutzt werden soll. Somit ist die Größe des Raclette-Grills eines der entscheidenden Kriterien. Sollen mehrere Personen mitessen können, oder dient es eher für ein gemütliches Essen zu zweit. Entsprechend der geplanten Anzahl der Personen sollten ausreichend Portionsschälchen gleichzeitig erhitzt werden können. Der Raclette-Grill sollte über ausreichend Leistung verfügen, um die nötige Temperatur zu erreichen und zu halten. Größere Geräte sollten eine Leistung von 1500 Watt aufweisen. Bei Geräten für vier Personen, also etwas kleineren Raclette-Grills ist eine Leistung von 800 Watt ausreichend. Die stufenlose Verstellmöglichkeit für die Temperatur ist sehr vorteilhaft. Auch eine Regelung in mehreren Stufen ist ausreichend. Hat das Gerät nur eine Temperaturstufe, so kann es unter Umständen nicht für alle Raclette-Varianten geeignet sein. Eine weitere wesentliche Rolle spielt das Material. Eine gute Verarbeitung ist selbstverständlich. Allerdings sollten die Platte und auch die Schälchen qualitativ hochwertig beschichtet sein. Eine gute Beschichtung macht sich bei der Nutzung des Geräts und bei der Reinigung schnell bezahlt. Ein weiteres Kriterium ist die Grillplatte. Diese kann aus Metall, Stein oder Naturstein sein. Metall ist meist beschichtet und deutlich leichter als Stein. Es lässt sich schneller aufheizen, kühlt aber auch schneller wieder ab. Stein oder Naturstein braucht lange, bis er die geeignete Temperatur erreicht hat, hält diese dafür aber sehr lange und gleichmäßig. Steinplatten sind deutlich schwerer. Auch das Zubehör spielt eine Rolle. Beschichtete Pfännchen und Schaber werden für die Nutzung des Grills benötigt. Schaber aus Holz sind zwar ein wenig schwieriger zu reinigen, dafür aber hitzebeständig.

Kosten für ein Raclette-Gerät – der beste Raclette-Grill

Ein Raclette kaufen, ist zuerst einmal mit Kosten verbunden, die sich allerdings schnell bezahlt machen. Das Gerät ist vielseitig einsetzbar und ermöglicht die Zubereitung individueller und abwechslungsreicher Gerichte. Ein Raclette-Grill ist bereits ab zwanzig Euro erhältlich. Allerdings handelt es sich bei diesen Geräten um kleine und weniger leistungsstarke Geräte. Vor allem muss bei diesen Geräten auf die Beschichtung geachtet werden. Wie in jedem Bereich sind auch bei Raclette-Geräte den Kosten nach oben keine Grenzen gesetzt. Für einen großen Raclette-Grill sind mit 100 bis 150 Euro zu rechnen, wenn man sich für eines der guten Geräte entscheidet. In dieser Preisklasse findet sich der beste Raclette-Grill. Selbst eine gute Raclette-Fondue-Kombination ist zu diesem Preis erhältlich.

Die besten Hersteller im Überblick

Unzählige Raclette-Geräte sind mittlerweile auf dem Markt erhältlich. Geräte mit Grillfunktion, der typische Schweizer Raclette Ofen und Raclette-Fondue-Kombinationen. Zu den besten Herstellern zählen:

  • Severin
  • Rommelsbacher
  • Klarstein
  • Cloer
  • Steba
  • Clatronic
  • WMF
  • Gastroback
  • Tefal
  • Unold

Die Beilagen – ein geselliges abwechslungsreiches Essen

Der Kreativität und Fantasie sind beim Raclette keine Grenzen gesetzt. Pellkartoffeln, Silberzwiebeln und Cornichons sind die traditionellen Beilagen zu einem Raclette. Abwechslung bietet Fleisch und Fisch, die vor allem auf der heißen Platte oder dem Stein gegrillt werden. Birnen, Äpfel oder Ananas bieten interessante Varianten. Soßen und Dips runden das Geschmackserlebnis ab. Gemüse und Obst sollte klein geschnitten zur Verfügung gestellt werden, damit es in die Schälchen passt. Auch bei der Auswahl der Käsesorten kann nach Geschmack entschieden werden. Am häufigsten wird sicher der typische Raclette-Käse verwendet. Sehr gut eignen sich jedoch auch Gouda, Mozzarella, Camembert, Bergkäse oder Gorgonzola. 200 bis 250 Gramm Käse pro Person reicht normalerweise aus. Vermutlich gibt es wenig Zutaten, die sich nicht für ein Raclette-Essen eignen. Und der beste Raclette-Grill ist der, der am ehesten zu den eigenen Bedürfnissen und Wünschen passt.

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